

БРОД/BROD – Tage der jungen bulgarischen Kultur
BROD bedeutet auf Bulgarisch „kleiner Weg“ durch dichte Wälder oder „Durchgang“ im steilen Gebirge. „Brod“ ist ein persönliches Mittel, die Lebensziele zu erreichen. Diesen Weg muss man aber zuerst finden. Keine Wegweiser oder Straßenschilder zeigen ihn an und man muss seiner Intuition und seinen Gefühlen folgen. Einen „Brod“ zu finden erfordert Kraft, da man von dem etablierten Wege abweichen muss und etwas Eigenes sucht. Würden weitere Menschen dem Suchenden folgen, könnte „Brod“ zu einer großen Bewegung werden.
Durch BROD - Tage der jungen bulgarischen Kultur sollen junge bulgarische Filmemacher, Künstler und Musiker in Deutschland vorgestellt werden. Sie sind im Unterschied zu anderen osteuropäischen Kunstschaffenden weitgehend unbekannt in Deutschland.
BROD Volume 1 bringt Liliana Dvoryanova, Lyuben Kuleleiv und Dobrin Atanasov in die Galerie Kunsthaus Raskolnikov nach Dresden. Mit ihren Kunstarbeiten "Geographie", "Jemand läuft vorbei..." und "Heiliges Territorium" präsentierem sie einen Teil der jungen bulgarischen Künstlerszene aus Sofia. Alle drei Künstler sind Mitglieder der Art in Action Association und stellen dem Dresdner Publikum ihre aktuellen Konzeptionen vor, die sich mit dem Thema Territorium und Bewegung beschäftigt haben.
BROD Volume 2 bietet im bunten Filmprogramm Dokumentarfilme der ökologischen Plattform "Za Zemia" (Für die Erde e.V.), eine Auswahl der bulgarischen Avantgardefilme aus den 80-er Jahren sowie aktuelle Kurzfilme. Das Publikum in Dresden kann in Diskussion mit Toni Pankareva ("Za Zemia") und Orlin Dvorjanov ("Kukuv Den") mehr über die freie Filmszene in Bulgarien erfahren.
Die Fotocollagen-Ausstellung von Stella Inchovska und Orlin Dvorjanov "Ich verstehe Deutschland, Deutschland versteht mich" fragt nach der Begegnung und der Wahrnehmung des "Anderen". Die Performance mit Ivan Yamaliev geht der Erschließung der eigens geschaffenen Realität außerhalb des Medieneinflusses nach.
BROD goes Bulgarien: Im Rahmen des Kurzfilmfestivals im bulgarischen Balchik wird vom 23. bis zum 30. Juni 2008 eine Auswahl an deutschen Kurzfilmen angeboten. Ebenso stellt sich die Kurzfilm AG aus Dresden vor.
Brod Volume 3 und die Abschlussverantaltung der Reihe bildet die Ausstellung Пробив в ежедневието / Durchbrüche: Zehn bulgarische Künstler in zehn Tagen zwischen zwei Ländern und mit einem Thema, das die Idee des monotonen Alltags in Frage stellt. Zwei Life Performances, drei Fotoinstallationen, drei Multimediainstallationen und ein Aktionsvideo sind von Maya Antova, Desislava Georgieva, Antonia Duende, Lilyana Dvoryanova, Stella Intschovska, Georgi Yamaliev, Ivan Yamaliev, Orlin Dvoryanov, Dobrin Atanasov und Lyuben Kuleliev vorbereitet worden. Alle Künstler gehören der Gruppe „Art in Action“ an, die zu den renommiertesten jungen Kunstvereinigungen Bulgariens gehört, und einen sehr guten Einblick in die junge Kunstszene dieses Landes bieten. Der Vortrag der Kuratorin Desislava Tsoneva über Aspekte junger bulgarischer Kunst mit Fotos und Filmen rundet das Programm ab.
23. April bis 3. Mai 2008
20. Mai bis 22. Juni 2008
19. bis 22. Juni 2008 Bulgarische (Kurz)Filmtage in Dresden
23. bis 30. Juni 2008 Kurzfilme aus Deutschland in Balchik
27. August bis 6. September 2008 in Dresden
Galerie Kunsthaus Raskolnikow Dresden AG Kurzfilm Dresden
Art in Action Association Sofia
Kulturverein riesa efau Dresden
Motorenhalle - Projektzentrum für zeitgenössische Kunst Dresden
Künstlerplattform 7Stock Dresden
Kurzfilmfestival In the Palace Balchik
