
Virág Major
Virág Major hat ihr erstes Diplom im Feld der internationalen Beziehungen 2005 erlangt und trat dann eine Weiterbildung im Kunstmanagement an der Moholy-Nagy-Universität für Kunst in Budapest an.
In den Jahren 2006-2007 arbeitete sie alsKoordinatorin für das „Festival Imigrarte” in Portugal. Nach ihrer Rückkehr nach Ungarn machte sie sich zwischen 2008 und 2010 als Mitarbeiterin der Galerien Art Factory und B55 mit der jungen zeitgenössischen Künstlerszene von Budapest vertraut. Während ihres Studiums entdeckte sie zudem ihr Interesse an Fotografie. Sie beschäftigt sich vor allem mit künstlerischen Projekten, die gesellschaftliche Relevanz haben, die Kunst in einem breiteren Sinn angehen, die den Menschen sowie wichtige Fragen unserer Gegenwart und Umwelt reflektieren, neue Beziehungen aufbauen und Gemeinschaften ansprechen – sie begeistert sich besonders für Urban Art.
Virág Major arbeitet derzeit als freiberufliche Kunstmanagerin im Projekt „Gemeinschaftsgärten”, das vom Zentrum für Zeitgenössische Architektur betreut wird.
Was ich mir für Deutschland vorgenommen habe
Als eine Person, die bereits mehrmals für längere Zeit im Ausland gelebt hat, halte ich die Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen für sehr wichtig. Eine Form des Austausches führt über die Kunst: Internationaler Austausch ist ein sehr wertvoller Lernprozess für Künstler und selbstverständlich auch für die Kunst- und Kulturmanager. Sie begegnen einem anderen Blick, einer anderen Denkweise und Fragestellungen, doch in einer universellen Sprache, die alle verstehen. Mein Ziel in Deutschland ist es, Impulse dieser Art zu sammeln, weiterzuleiten und dabei Dialog zu führen zwischen Deutschland, Ungarn und anderen osteuropäischen Ländern.
