
Silvia Szarková
Silvia Szarková studierte Germanistik und Ungaristik in Prag. Vor ihrer Aufnahme in das Stipendienprogramm hat sie seit Juni 2007 im Ungarischen Kulturinstitut Prag gearbeitet, wo sie für die Programmleitung literarischer Projekte verantwortlich war. Außerdem organisierte sie desweiteren ein Studentenseminar über Konflikte an der slowakisch-ungarischen Grenze und publizierte einige Jahre ihre eigenen Gedichte. Im Juni 2009 plant sie ihr Projekt mit dem bisherigen Titel „Re:write!“ in Freiburg zu realisieren. Das Projekt basiert auf der literarischen Gattung ‚Cento’. Cento ist in der Poesie eine Textform, in der ausschließlich bzw. weitestgehend mit Textpartikeln eines anderen Textes gearbeitet wird. Mit Hilfe dieser Methode versucht sie deutsche und mittel- und osteuropäische Autoren zusammenzuführen und die Resultate in Form eines dreitägigen Literaturfestivals zu präsentieren.
Was ich mir für Deutschland vorgenommen habe
In meinem Fall wäre es sinnlos zu sagen: „Ich möchte die Kultur meines Landes in Deutschland präsentieren.“ Als Vertreterin der ungarischen Minderheit in der Slowakei habe ich die Möglichkeit bekommen, mich mit mehreren Kulturen zugleich identifizieren zu können. Mehrere Jahre habe ich zudem in Tschechien gelebt. Eben aus diesem Grund sehe ich meine Rolle als Kulturmanagerin darin, eine multikulturelle Perspektive in Deutschland zu betonen, Verständnis für die Verschiedenheiten und Gemeinsamkeiten der einzelnen Kulturen zu schaffen.
Mein Netzwerk und interessante Links
- Portal zur slowakischen Literatur
- Portal zur tschechischen Literatur
- Tschechische und internationale "iliteratura"
- Portal zur ungarischen Literatur
- Babel Web Anthology
Presse über Silvia Szarková
- Badische Zeitung vom 4. August 2009 (PDF)
Große Pläne für die Heimat. Silvia Szarka aus der Slowakei und Ksenija Cockova aus Mazedonien arbeiten derzeit in Freiburger Kultureinrichtungen.
