
Ksenija Cockova
Ksenija Cockova studierte Integration, Interkulturelle Kommunikation und Germanistik in Skopje. Im Bereich Kulturmanagement war sie an Projekten, Ausstellungen und Workshops als Projektmanagerin, Koordinatorin beteiligt. In den Bereichen Theater und Literatur ist sie ebenso involviert, da sie selber Theater spielte und bereits an fünf Buchübersetzungen beteiligt war. In Freiburg möchte sie Anfang Juni eine Ausstellung mit mazedonischen Künstlern und ein Konzert mit einer mazedonischen Band auf die Beine stellen.
Was ich mir für Deutschland vorgenommen habe
Meine Rolle als Kulturmanagerin aus Mazedonien sehe ich darin, eine neue Vorstellung von der mazedonischen Kulturszene in Deutschland bzw. Freiburg zu schaffen. Wegen des Visumregimes haben die meisten Leute in Mazedonien das Gefühl, dass sie in einem Getto leben, aber ich bin der Meinung, dass die Kunst und die Kultur alle Grenzen überschreiten können. Ich möchte den mazedonischen Künstlern dieses Gefühl der Grenzlosigkeit anbieten. Ich möchte in diesem Zeitraum so viel wie möglich von mazedonischen Kulturprojekten durchführen. Weiterhin hoffe ich, dass ich nach diesen dreizehn Monaten, die ich bei der Organisation E-Werk Freiburg verbringen werde, auch deutsche Künstler und Künstler aus Süd-, Mittel- und Osteuropa nach Mazedonien einladen können werde.
Mein Netzwerk und interessante Links
- Zentrum für dramatische Künste in Skopje
- Kulturorganisation und Projektraum PRESS TO EXIT in Skopje
- Website mit Informationen zu makedonischen Kulturszene
- Website PLAGIJ.AT mit Informationen zu aktuellen Kulturveranstaltungen in Mazedonien
- Website ON-THE-MOVE mit Informationen zur internationalen Künstlermobilität
- Web-Portal SEEcult mit Informationen zur Kultur in Südosteuropa
- Makedonische Online-Kunstzeitschrift REPER
Presse über Ksenija Cockova
- Badische Zeitung vom 4. August 2009 (PDF)
Große Pläne für die Heimat. Silvia Szarka aus der Slowakei und Ksenija Cockova aus Mazedonien arbeiten derzeit in Freiburger Kultureinrichtungen.
