
Zusammenarbeit mit ECP
Das Europäische Kulturparlament (ECP) ist eine zivilgesellschaftliche Initiative, deren Aufgabe in der Stärkung der Bedeutung von Kultur innerhalb der europäischen Politik besteht. Seit seiner Konstituierung 2001 setzt sich das Parlament für Erarbeitung von Vorschlägen für eine europäische Kulturpolitik ein.
Die gesamteuropäische Ausrichtung des Parlaments sowie sein Bemühen um einen nachhaltigen Dialog mehrerer Kunstsparten und Kulturbereiche machen es zu einem Netzwerk, in dem die unterschiedlichen kulturellen Kompetenzen zum Einsatz kommen. Zu den Mitgliedern des ECP gehören Künstler, Kulturschaffende, Kulturpolitiker, -journalisten und -manager aus allen Mitgliedstaaten des Europarates.
Das ECP trifft sich einmal jährlich an wechselnden Orten zu einer Sitzung, auf der die zentralen und aktuellen Themen des europäischen Kulturdiskurses aufgegriffen werden. Zudem entstehen bei den Sitzungen neue Kooperationen zwischen einzelnen Mitgliedern und deren Institutionen.
Bei der letzten Jahressitzung des ECP im Oktober 2007 in Sibiu hat Jens Adam, Alumnivertreter des Programms "Robert Bosch Kulturmanager in Mittel- und Osteropa" beide Kulturmanagerprogramme sowie MitOSt e.V. als Träger deren Alumnistrukturen vorgestellt. Als eine mögliche Formen der Zusammenarbeit der Alumnigruppen der beiden Kulturmanagerprogramme mit dem ECP wurde zum Beispiel die Entwicklung lokaler Kooperationen zwischen Kulturmanagern und Mitgliedern des ECP an verschiedenen Orten in Mittel- und Osteuropa (Diskussionsveranstaltungen, Projekte mit europäischer Ausrichtung) definiert.
Zudem wurden die Vertreter beider Alumnigruppen zu der 7. Sitzung des Europäischen Kulturparlaments vom 24. bis zum 26. Oktober 2008 nach LIverpool eingeladen. Das Schwerpunktthema der Sitzung ist "Culture, Media and Democracy"; auch die Diskussion zum Interkulturellen Dialog soll fortgesetzt werden.