
TabuScript
Die Kuratorinnen der Wanderausstellung "TabuScript" - Veronika Lájer, Yanna Varbanova und Ksenija Cockova - beschäftigen sich mit dem Tema Tabu und mit der Frage wie die Tabus in den jeweiligen Ländern Ungarn, Bulgarien, Mazedonien und Deutschland künstlerisch behandelt wurden.
Zwölf Künstler setzen sich mit den privat- und sozialpolitischen Tabus, mit Fragen der Körperlichkeit und der Selbstdefinierung, und den Sanktionen auseinander. Die ausgestellten Werken besitzen eine eigene Script, die sich sowohl mit Stereotypen der sozialen und kulturellen Praktiken als Tabu assoziieren lässt, als auch sich mit den kodierten Gestalten des Objektes, den Materialien, dem Klang als Träger der Tabuthemen auseinandersetzt.
Diese Ausstellung stellt die inneren und gesellschaftlichen Geheimnisse zur Disposition, öffnet eine Plattform für einen künstlerischen Austausch und weckt einen Bedarf, die Tabus neu zu entdecken und zu definieren.
Die deutsche Künstlerin Barbara Karsch-Chaïeb hat das Projekt "TabuScript" an allen Ausstellungsorten begleitet und in Bezug auf die wechselnden Örtlichkeiten und neu fließenden Inspirationen konzipiert und weiterentwickelt.
An der Ausstellung "TabuScript" beteiligen sich Künstlerinnen und Künstler:
Ventsislav Zankov (bg), Vladislav Iliev (bg), Lepa Georgievska (mk), Viktorija Ivanovska (mk), Velimir Zernovski (mk), Barbara Karsch-Chaïeb (de), Liné Moché (de), Sylvia Winkler and Stephan Köperl (de), Art Face Agency(hu) József Csató (hu), Zsuzsanna Csermák (hu), Virág Lajti (hu), Márk Radics (hu).
Die drei Kuratorinnen sind zugleich Alumni des Programms "Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa":
