

Talking Distance
Der Vortrag von Miklós Erhardt „Talking Distance“ findet am 30. September 2011 im Rahmen der Ausstellung "Museum Songspiel" von Chto Delat? in Glasmoog in Köln statt.
Miklós Erhardt (geb. 1966, lebt in Budapest) untersucht in seinen Arbeiten mittels interventionistischer und dokumentarischer Methoden künstlerische Handlungsmöglichkeiten in Bezug auf gesellschaftspolitische und ökonomische Fragestellungen. Sein Interesse gilt insbesondere den persönlichen Geschichten und Erfahrungen. Neben seinen Einzelprojekten arbeitet Erhardt in kollaborativen Zusammenhängen, wie z.B. zwischen 1998 und 2006 als Mitglied der KünstlerInnengruppe Big Hope (mit Dominic Hislop und Elske Rosenfeld) oder 2008 mit Little Warsaw auf der Manifesta 7 in Rovereto.
In seinem Vortrag Talking Distance mit anschließendem Gespräch stellt Miklós Erhardt eine Auswahl seiner Projekte vor und spricht über Ikonoklasmus und Politik, Aktivismus und Kunst, Re-enactment und dokumentarische Strategien, Empowerment und Instrumentalisierung. Der Vortrag in englischer Sprache findet im Rahmen der Ausstellung „Museum Songspiel“ des russischen Kollektivs Chto Delat? statt, die noch bis 1. Oktober 2011 in Glasmoog zu sehen ist. Moderiert wird das Gespräch von Lívia Rozsás, Kunsthistorikerin und Stipendiatin des Programms "Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa" der Robert Bosch Stiftung.
