Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa

Skopje - Freiburg 009

Das Projekt „Skopje – Freiburg 009“ besteht aus zwei Veranstaltungen und setzt sich zum Ziel, die mazedonische Kultur und das Land in ihrer Vielfalt vorzustellen, wie auch Kontakte zwischen mazedonischen und deutschen Künstlern zu knüpfen.

  • Am Donnerstag, den 4. Juni 2009 um 19.00 Uhr findet die Vernissage der Ausstellung zweier junger Künstler aus Mazedonien, Ilija Prokopiev und Velimir Zernovski, im Studio des E-Werks statt. Die Ausstellung dauert bis zum 5. Juli 2009.


Velimir Zernovski setzt sich durch seine multimediale Komposition unter dem Titel „Erase, cleare all, data clean“ mit dem Thema des Individualismus und der Freiheit der Meinungsäußerung auseinander. „Die Probleme und die Herausforderungen, vor denen jede Generation steht, obwohl sie lokal scheinen, können immer auch als globale erkannt werden. Meine Werke lokalisieren das Problem nicht, sondern äußern das Selbstbewusstsein. Der Individualismus ist die Säule jeder Demokratie, und keine sekundären Doktrinen können seine Existenz ersticken. Die Unterschiede sollen als Vorteile der Menschheit und nicht als seine Hindernisse betrachtet werden“.
Die Komposition besteht aus Videos und Zeichnungen, zum Teil in Form von Grafiti, die der Künstler an den Wänden des E-Werks anbringen wird, und zum Teil aus transparenten Folien.

 

Ilija Prokopiev geht in seiner Komposition, die aus neun Fotografien und zwei Objekten besteht, dem Thema "der Künstler und der Raum" nach. Diese Komposition mit dem Titel “Auf der Suche nach dem neuen Ort” ist eine Fortsetzung einer Ausstellung des Künstlers, die bereits in Skopje unter dem Titel “Am gleichen Ort” vorgestellt wurde. Sie beschäftigt sich mit den Räumlichkeiten eines Ausstellungsortes in Skopje. In seinen letzten Werken setzt sich Prokopiev mit folgenden Fragen auseinander: „Wer und wo ist der Künstler?“, „Wie füllt er den gegebenen Raum?“, „Wie reflektiert er diesen Raum?“ und „Wie ist die Verbindung zwischen den Werken und dem Raum?“. Wie der Künstler sagt: "Der Raum und das Werk, ihre Verwandlung sind das Fundament meines visuellen und theoretischen Vokabulers und sie sind in ständiger Entwicklung und gegenseitige Ergänzung."

 

  • Am Samstag, den 6. Juni 2009 um 20.30 im Kammertheater wird ein Konzert der mazedonischen Band Ljubojna geboten, das Ethnojazz aus Mazdonien präsentiert.

 

"Vera - die Nachtigall” - so nennen die Kritiker scherzhaft die Sängerin der mazedonischen Band Ljubojna, die seit sieben Jahren mit Leidenschaft an ihrer Musik arbeitet. Ljubojna ist ein Wortspiel aus “ljubov”, was so viel wie Liebe bedeutet und “boj”, der mazedonische Ausdruck für Kampf. Die Musik der Band, die vor allem durch Ethno- und die traditionelle mazedonische Musik geprägt ist, mischt mit Vorliebe erstaunliche neue Elemente und Klänge dazu, so dass auf Seiten der Kritiker das Lob ensteht, sie sei “Die mazedonische Musik des 21. Jahrhunderts.” Die Idee der Band ist, Musik als universelle Sprache zu verstehen. Ihre Musik ist zutiefst europäisch aber sie trägt beeindruckende osteuropäische Elemente in sich, woraus eine extravagante Mischung entsteht. Die Band hat bisher 2 Alben veröffentlicht: P.S.O (2005) und Macedonia Fresh (2008).

 

 

 

Termine/ Veranstaltungen

Ausstellung vom 4. Juni bis 5. Juli 2009

Konzert am 6. Juni 2009

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