Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa

Drama after Transition

Drama after Transition

In den letzten Jahren haben viele Autoren aus Mittel- und Osteuropa das Interesse am dramtischen Schreiben neu entdeckt. Nach einigen Jahren der Orientierung in neuen Themen, die der Gesellschaftsumbruch gebracht hat und nach Auseinandersetzung mit Trends im westlichen Theater kann man hier ein außergewöhliches Wachstum an Texten beobachten. Aus diesem Grund ist es interessant und wichtig, neue, noch unbekannte Autoren und ihre Texte auch in Deutschland vorzustellen. Das Projekt „Drama after Transition” stellt dem deutschen Publikum in szenischen Lesungen mit anschließender Diskussionsrunde zeitgenössische Theatertexte aus den Visegrad Ländern vor. Ziel ist es, Stücke von Autoren der jungen und mittleren Generation zu präsentieren. Im Anschluss soll dem Publikum in Gesprächsrunden mit den Regisseuren, Dramaturgen und Dramatikern des Abends die Gelegenheit geboten werden, Hintergrundinformationen zu erhalten und Eindrücke zu diskutieren. Thematisch befassen sich die Stücke mit Besonderheiten der einzelnen Länder, aber auch geografische Gemeinsamkeiten und Reflexionen über ein heutiges Lebensgefühl werden thematisiert. Gleichzeitig bieten sie eine Vorstellung von verschiedenen Weisen szenischen Schreibens.
Das Projekt soll auch einen langfristigen Dialog und Austausch mit diesen Ländern und eine ständige Kooperationen auf internationaler Ebene initiieren.