Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa

Heart on the street

Das Projekt Heart on the street" wird vom 9. bis 27. August 2011 in den Kunstarkaden der Stadt München realisiert. Alle eingeladenen Künstler - Ransome Stanley, Luce (Edmunds Lūcis), Betty Mü, Edgars Mucenieks, Anda Poikāne, Sarmīte Caune, Juris Andersons, Justīne Lūce, Pēteris Taukulis und Dace Lucia K - setzen sich in ihren Arbeiten mit den Themen Street Art und urbaner Welt auseinander. Sie arbeiten innerhalb verschiedener Medien und Ausdrucksformen (Malerei, Fotografie, Installationen, Grafik, Videoarbeiten und Bildhauerei), die in einer innovativen Form gemischt werden.

 

Die Zusammenschau dieser künstlerischen Positionen macht sichtbar, dass die Street Art zu einem enorm wichtigen Diskurs in der zeitgenössischen Kunst wird. Sei es Konfrontation oder Inspiration. Es zeigt sich, dass Street Art in Riga und München eine große Rolle spielt und sich besonders durch ihre Internationalität auszeichnet. Da jeder Künstler sein eigenes Verhältnis zu Street Art hat, untersucht die Ausstellung in erster Linie inwiefern es Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen künstlerischen Positionen gibt. Darüber hinaus ist das Konzept so angelegt, dass durch die zeitgenössische Kunst, die ein Bezug auf Street Art und Urbanität hat, die gesellschaftliche Prozesse und deren Entwicklung in beiden Ländern bekannt gemacht werden, worüber auch mit dem Publikum während der Veranstaltungen des Rahmenprogramms diskutiert wird.

 

Das Phänomen der Street Art veweist auf eine Vielzahl urbaner Alltagssituationen, die sich in den letzten Jahren in einem Transformationsland – wie Lettland – stark verändert haben. Dabei wird auch die Frage nach unterschiedlichen künstlerischen Mitteln im ästhetischen Ausdruck im westlichen Raum (besonders München) gestellt, der die Änderungen in den letzten Jahren weniger massiv erlebt hat.

 

Die teilnehmenden Künstler, die aus unterschiedlichen Kulturen und Ländern stammen, setzen in ihren Arbeiten verschiedene Elemente oder Tätigkeiten um, die politische, soziale, ökonomische, alltägliche und andere Geschehen beobachten. Für eine Vielzahl der ausgestellten Künstler ist diese experimentelle künstlerische Produktion eine gesellschaftliche Forschungsarbeit, in der sie nicht die Street Art an sich selbst zeigen, sondern die in der Street Art und urbanen Welt verwendeten Symbole und Codes, die in der städtischen Welt eindeutig verständlich sind. So kann an ihren Arbeiten beobachtet werden, dass Urban Art sehr international ist und Kultur- und Nationalitäten übergreift.

 

Als Rahmenprogramm sind öffentliche Führungen, Künstlergespräche und ein Filmscreening geplant, um die Aktualität des Themas transparent zu machen. Es werden auch zwei Vorträge angeboten: eingeladen sind ein Kunsthistoriker aus Lettland, sowie Fachleute aus München, die sich mit dem Thema „Street Art“ auseinandersetzen.

 

Termine/ Veranstaltungen

vom 9. bis 27. August 2011
Kunstarkaden München

Eröffnung am 9. August 2011 

Projektleitung
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